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Übertragung Raum-zu-Raum berechnen

Öffnen Sie, nachdem ein oder mehrere CadnaR-Projekte angelegt wurden (siehe CadnaR Projekt Verwaltung) und die entsprechenden Oberflächeneigenschaften editiert wurden, den Dialog Auftragsverwaltung (Befehl CadnaR Berechnung starten im Menü Berechnung).

Wählen Sie als Art der Berechnung die Option „Übertragung Raum-zu-Raum“ aus. Der Dialog zeigt eine Liste alle vorhandenen CadnaR-Projekte, des Berechnungsziels, der Berechnungsaufgabe, deren jeweiligen Status und nach einer Berechnung ggf. aufgetretene Fehlermeldungen.

Über den Dialog kann ausgewählt werden, welche der vorhandenen Räume als Sende- und/oder als Empfangsräume bei der Berechnung der Übertragung von Raum-zu-Raum verwendet werden sollen. Zusätzlich kann über das "!"-Zeichen für jede Zeile ausgewählt werden, welche Quellentypen (Raum-zu-Raum, Außen-zu-Raum, vorhandener CadnaR zu Raum) bei der Berechnung berücksichtigt werden sollen

Für ein Beispiel zur Raum-zu-Raum-Berechnung, siehe Übertragung Raum-zu-Raum berechnen.

Gewählte Aufträge berechnen

Nach Auswahl ein oder mehrere Projekte werden diese berechnet. Eine Mehrfachauswahl ist mit gedrückter SHIFT oder STRG-Taste möglich.

Alles berechnen

berechnet alle vorhandenen CadnaR-Projekte

In beiden Fällen zeigt während der Berechnung der Eintrag „Rechne“ in der Spalte „Status“ an, welches Projekt sich aktuell in der Berechnung befindet.

CadnaR gefunden unter

zeigt den Programmpfad der für die Berechnung verwendeten CadnaR-Version an

Zusätzliche Informationen

Die Berechnung der Übertragung (d.h. des Pegels im Empfangsraum) erfolgt auf Basis des in CadnaB für jedes Raumpaar ER-SR berechneten Schalldämm-Maßes R‘, das heißt einschließlich der in CadnaB modellierten Flankenübertragung.

Falls Fenster/Türen oder kleine Bauteile in das Trennbauteil eingefügt sind, wird deren Schalldämm-Maß R jeweils als separate sendeseitige Quelle berücksichtigt. Dies bedeutet, dass die Ortslage dieser Bauteile innerhalb des Trennbauteils berücksichtigt wird und relevant für den lokalen Empfangspegel im Empfangsraum ist.

Die Berechnung in CadnaR erfolgt spektral, allerdings wird nach CadnaB nur der A-bewertete Schallpegel im Empfangsraum übergeben. Falls im Einzelfall das Empfangsspektrum benötigt wird, muss die Projektdatei in CadnaR geöffnet werden und dort das Spektrum am jeweiligen Immissionspunkt ausgewertet werden.

Die eigentliche Berechnung in CadnaR erfolgt im wesentlichen in drei Schritten:

  1. Im Senderaum wird virtuell eine flächige Verteilung von Immissionspunkten auf der Senderaum-seitigen Trennbauteilfläche erzeugt. Eingebaute Fenster/Türen oder kleine Bauteile werden separat berücksichtigt (siehe oben). Es werden die A-bewerteten Schallpegel an diesen Immissionspunkten in CadnaR berechnet.

  2. Im Empfangsraum wird virtuell eine gleichartige flächige Verteilung von Punktquellen auf der Empfangsraum-seitigen Trennbauteilfläche erzeugt. Die Schallleistung dieser virtuellen Punktquellen ergibt sich aus der Differenz zwischen dem SR-seitigen A-bewerteten Pegel und dem Schalldämm-Maß R\('\)w bzw. Rw. Hierbei wird sichergestellt, dass die flächige Segmentierung SR- und ER-seitig gleich sind.

  3. Auf Basis dieser Quellverteilung auf der Empfangsraum-seitigen Trennbauteilfläche wird der Pegel an Immissionspunkten im Raum oder innerhalb von Rechengebieten in CadnaR berechnet. Das Ergebnis wird - falls die Option „Zeige Hintergrund Bitmap“ aktiviert ist - für das Projekt als Bitmap-Hintergrund in CadnaB angezeigt.