Zum Inhalt

Registerkarte „SAK“

Wenn als Berechnungsverfahren "VDI 3760" gewählt ist (siehe Registerkarte "Berechnung") stehen folgende Dialogbereiche zur Verfügung:

Abbruchkriterium SAK

Das Abbruchkriterium bestimmt, bis zu welcher Ordnung die Spiegelquellen in die Berechnung des Reflexionsschalls einbezogen werden.

  • nach VDI 3760: Das Abbruchkriterium nach VDI 3760 stellt unabhängig von den Raumparametern sicher, dass die anteiligen Pegel des Raumschallfeldes mit einer Genauigkeit von 0,5 dB berechnet werden.
  • näherungsweise: Dieses Abbruchkriterium stellt eine Weiterentwicklung des VDI 3760-Kriteriums dar und führt ebenso wie dieses zu einer Genauigkeit von ca. 0,5 dB bei verkürzter Rechenzeit.

Berechnung der äquivalenten Absorptionsfläche

Die äquivalente Absorptionsfläche A und somit die Nachhallzeit T wird - unabhängig vom eingestellten Berechnungsverfahren - nach dem gewählten statistischen Verfahren berechnet:

  • nach Sabine: Es kann gewählt werden, ob die Luftdämpfung berücksichtigt werden soll oder nicht.
  • nach Eyring: Die Luftdämpfung wird stets berücksichtigt.
  • Streukörperabsorption einbeziehen: Ist dieser Punkt aktiviert, wird in die Absorption durch Streukörper bei der Berechnung der äquivalenten Absorptionsfläche berücksichtigt. Die Eingabe der Streukörperdichte erfolgt im Dialog Raumdaten (siehe Raum).
  • Luftabsorption einbeziehen: ist bei Berechnung der äquivalenten Absorptionsfläche nach Sabine verfügbar

Bezugsspektrum für Gesamt

Das hier eingetragene oder ausgewählte Bezugsspektrum wird von CadnaR bei der Berechnung der Schallausbreitungskurve "Gesamt" aus den Kurven der einzelnen Frequenzbänder zugrundegelegt.

Hinweis

Die Oktavwerte 31 Hz, 63 Hz und 8000 Hz sind zur Kennzeichnung der Schallausbreitungskurve "Gesamt" nicht relevant.

  • Bezugsspektrum "VDI 3760 Standard": In VDI 3760 ist als Bezugsspektrum ein A-bewertetes Rosa Rauschen vorgegeben. Dies ist die zu verwendende Einstellung bei der Berechnung der Schallausbreitungsgrößen (DL2, DLf).
  • Nutzerdefiniertes Bezugsspektrum: Ist das in einem Raum vorhandene dominierende "Quellspektrum" bekannt, können auch dieses als Oktav-Bezugspegel verwendet werden. Klicken Sie zur Eingabe auf das Dateiauswahlsymbol und geben Sie über den Kontextmenübefehl Einfügen vorher/nachher das unnormierte Bezugsspektrum ein. In beiden Fällen berechnet CadnaR aus diesen Pegeln ein normiertes Bezugsspektrum. So kann z.B. die Schallausbreitungskurve - bezogen auf den Gesamtpegel in dB(A) - für eine Quelle mit beliebigem Frequenzspektrum ermittelt werden.