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Schallleistung (lokal/global)

In der Tabelle Schallleistung können Schallleistungspegelspektren eingegeben und verwaltet werden. Neue Zeilen werden über das Kontextmenü der Tabelle erzeugt. Ein Doppelklick in eine Tabellenzeile öffnet den Dialog Spektrum.

Dialogoptionen

  • ID, Info-Fenster, Bezeichnung: siehe Gemeinsame Eingabedaten
  • Quelle: Beschreibung der Datensatzherkunft
  • Typ: Auswahl des Spektrumstyps. Es stehen zur Verfügung:

    • Lw: Durch die Wahl von Lw wird bestimmt, dass es sich bei dem eingegebenen Spektrum um Schallleistungspegelspektrum handelt.
    • Lw aus Lp+Fläche+Nahfeldkorrektur: Mit dieser Option wird die Bestimmung des Schallleistungspegels bei der Abstrahlung aus Öffnungen unterstützt. Messtechnisch wird das mittlere Schalldruckpegelspektrum im Öffnungsquerschnitt bestimmt. Die Berechnung erfolgt gemäß \(L_w = L_p + 10 * \lg(S) + \text{Nahfeldkorrektur}\) mit der abstrahlenden Fläche S in m².

    • Lw aus Lp+Abstand+Kugelanteil: Bei ungerichteter Abstrahlung kann der Schalleistungspegel aus einer Messung des Schalldruckpegels Lp, des Quellabstands r und des Kugelanteils n% der Vollkugel, bestimmt werden gemäß \(L_w = L_p + 10 * \lg (4 \pi r^2) + 10 * \lg (\frac{n\%}{100\%})\)

Hinweis

Bei den Typen „Lp+Fläche+Nahfeldkorrektur“ und „Lw aus Lp+Abstand+Kugelanteil“ zeigt der zusätzliche Buchstabe „(b)“ in der Spalte „Typ“ der Tabelle an, dass es sich um ein berechnetes Spektrum handelt.

  • Spektrum: Auswahl der Bewertung des einzugebenden Spektrums (linear, A, B, C, D). Das Umschalten auf andere Bewertungen hat auf das gespeicherte Spektrum keinen Einfluss. Wird hingegen bei gedrückt gehaltener Shift-Taste die Bewertung umgeschaltet, so bleiben die Zahlenwerte unverändert.

  • Taschenrechner-Symbol : Über diese Symbol kann das vorhandene Spektrum verändert werden (siehe Streugrade (lokal/global), Dialog „Spektrum verändern“).

  • Ges-A/Ges-Lin: zeigt den A-bewerteten und den linearen (unbewerteten) Gesamtpegel des Spektrums an

  • Oktavbänder 31.5 bis 8000 Hz: Geben Sie hier den Pegel im jeweiligen Oktav-Frequenzband ein. Beachten Sie dabei, das der Pegel 0 dB in der Akustik nicht gleichbedeutend mit "keine Eingabe" ist. Daher ist bei nicht vorhandenen Daten in einem Band das Leerzeichen zu verwenden oder das Feld bleibt leer. Damit wird die Ungültigkeit dieses Frequenzbands angezeigt.

Hinweis

Fehlt ein Wert in einem Frequenzband bei einer in die Rechnung einbezogenen Quelle, so wird der Ergebnispegel für dieses Band in der Tabelle im Dialog Immissionspunkt nicht angezeigt ("-99").

  • Pfeiltasten <-|->: zum Wechseln in den vorigen/nächsten Datensatz
  • Schaltfläche "Neu": erzeugt eine neue Datensatz-Zeile in der Tabelle unterhalb der aktuellen Datensatzes (auch mit EINFG-Taste)
  • Standard-Spektren: Sprachspektren „sti_male“ nach IEC 60268-16 und „normal speech“ nach DIN 3382-3

Spektrenwerte aus der Zwischenablage einfügen

Spektrenwerte aus der Zwischenablage, die durch Tabulator-Marken getrennt sind, können eingefügt werden. Platzieren Sie dazu den Cursor in das Feld, das den ersten Werte aufnehmen soll und drücken Sie die Tastenkombination STRG+V oder wählen Sie den Befehl Einfügen aus dem Kontextmenü.