Menü Voxelgitter
Spezifikation
Das Voxelgitter ist ein volumetrisches Raster, mit dem die Pegelwerte in allen drei Raumkoordinaten gleichzeitig berechnet werden können. Der Begriff voxel (Volumenelement) ist eine Wortkombination aus den englischen Begriffen volumetric und pixel.
Standardmäßig können nur äquidistante Voxelgitter bzw. Raster (siehe Spezifikation) spezifiziert werden. Um nicht-äquidistante Voxelgitter zu verwenden, siehe Sonstiges.
Geben Sie den Abstand dx für die Abstände der einzelnen Volumenelemente in x-Richtung des Voxelgitters an. Bei Start der Berechnung des Voxelgitters wird das gesamte Raumvolumen mit Voxeln belegt und berechnet (Standard-Voxelabstand dx=dy=dz=0,5 m). Bei Änderungen wird nachgefragt, ob das jeweils andere Gitter auf die gleiche Schrittweite angepasst werden soll.

Dialog Voxelgitter|Spezifikation
Ein geringerer Voxelabstand führt zu einer höheren Immissionspunktdichte und damit zu schärferen Konturen in der grafischen Darstellung der Linien oder Flächen gleichen Schalldruckpegels. Andererseits beansprucht eine höhere Immissionspunktdichte auch mehr Rechenzeit.
Option „für alle Varianten“
Falls mehr als eine Variante verwendet wird (siehe Varianten), ist diese Option standardmäßig aktiviert. In diesem Fall wird für alle aktiven Varianten derselbe Voxelabstand verwendet.
Voxelgitter berechnen
Nach Anklicken dieses Befehls im Menü Voxelgitter wird das gesamte Raumvolumen mit Volumenrasterpunkten belegt (entsprechend des Voxelabstandes) und an diesen Punkten der Immissionspegel - und ggf. die Echogramme und die raumakustischen Gütemaße - berechnet. Gleichzeitig werden die Pegel - und ggf. die Echogramme und die Gütemaße - an den vorhandenen Immissionspunkten neu berechnet, um Datenkonsistenz herzustellen.
Die Werte im 2D-Raster werden für die eingestellten Rasterpunktabstände und -höhe aus dem Voxelgitter durch tri-lineare Interpolation bestimmt, falls die 2D-Rasterhöhe nicht ein geradzahliges Vielfaches des Abstands dz ist. Vor der Berechnung werden die Objektdaten einer Konsistenzprüfung (siehe Konsistenzprüfung) unterzogen.
Berechnungsfortschritt
Während der Berechnung wird der Berechnungsfortschritt in einem separaten Dialog angezeigt, über den die Berechnung abgebrochen werden kann (siehe Berechnungsfortschritt).
Rasterwerte aus Voxelgitter interpolieren
Bei Auswahl dieses Befehls werden die Pegelwerte im 2D-Raster unter Verwendung der eingestellten Rasterpunktabstände und -höhe aus dem Voxelgitter durch tri-lineare Interpolation bestimmt.
Dies erfolgt auch dann, wenn die 2D-Rasterhöhe mit einem geradzahligen Vielfachen des Abstands dz des Voxelgitters übereinstimmt.
Hinweis
Aus Gründen der Rechenzeit weist das Voxelgitter i.d.R. gleiche große oder größere Abstände dx, dy und dz auf als die Rasterpunktabstände des 2D-Rasters. Die Funktion ermöglicht, die Darstellung des 2D-Rasters an die Ergebnisse des Voxelgitters anzupassen.
Immissionspunkte aus Voxelgitter interpolieren
Bei Auswahl dieses Befehls werden die Pegelwerte an Immissionspunkten aus dem Voxelgitter durch tri-lineare Interpolation berechnet.
Dies erfolgt auch dann, wenn die Immissionspunkthöhe mit einem geradzahligen Vielfachen des Abstands dz des Voxelgitters übereinstimmt.
Hinweis
Diese Funktion ermöglicht, die Pegel an nachträglich eingefügten oder verschobenen Immissionspunkten auf Basis des vorliegenden Voxelrasters zu bestimmen.
Löschen
Dieser Befehl löscht das aktuelle Voxelgitter ohne Rückfrage, falls nur eine Variante besteht. Andernfalls wird der Dialog Voxelgitter löschen geöffnet.
Bei gedrückter SHIFT-Taste wird nur das Voxelgitter der aktuellen Variante gelöscht. Bei gedrückter STRG-Taste wird ebenso nur das Voxelgitter der aktuellen Variante gelöscht und auf den Standard-Voxelabstand zurückgesetzt.
Export
Mit diesem Befehl kann das Voxelgitter in ein proprietäres Binärformat zum Import in die Software „pCon.planner“ von EasternGraphics GmbH exportiert werden.