SchallPrognoseApp SPA (*.spa)
Dateien der SchallPrognoseApp (SPA) mit der Dateiendung *.spa der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA können nach Auswahl des entsprechenden Dateifilters direkt in CadnaR geöffnet werden.
Hinweise
- Bei Definition eines Emissionsschalldruckpegels am Arbeitsplatz in SPA wird in CadnaR automatisch eine entsprechende Quellgruppe im ObjectTree erstellt (Dialogbereich „Arbeitsplatz“).
- In CadnaR wird VDI3760 als Berechnungsverfahren eingestellt (siehe Berechnung nach VDI 3760).
Hinweis
Im SPA werden die Teilflächen abweichender Absorption für den Nicht-Streuschallanteil explizit berücksichtigt, während in CadnaR die Teilflächen stets über die gesamte Raumbegrenzungsfläche gemittelt berücksichtigt werden.
Hinweis
Beim Berechnungsverfahren VDI3760 in CadnaR wird eine Schallausbreitungskurve für den gesamtem Raum berechnet. Anschließend kann auf Basis dieser SAK und den Abständen zwischen Quelle und Immissionsort mit dem Taschenrechnersymbol der Pegel an den Immissionsorten berechnet werden. Im SPA erfolgt eine explizite Spiegelquellenberechnung mit Direktschall und Streuschall für jeden Immissionsort.
Hinweis
Das Berechnungsverfahren VDI3760 in CadnaR unterstützt die Verwendung des Emissionsschalldruckpegels am Arbeitsplatz nicht.
Empfohlenes Vorgehen
Das Berechnungsverfahren VDI3760 wird beim Öffnen automatisch gewählt, weil es am ähnlichsten zum Berechnungsverfahren des SPA ist. Oft ist es dennoch empfehlenswert nach Öffnen der SPA-Datei das Berechnungsverfahren auf das Teilchenmodell umzustellen und mit diesem weiterzuarbeiten. Hierbei ist zu beachten, dass beim Teilchenmodell keine Streukörperdichte& Streukörperabsorption als Eingangsparameter vorhanden sind, sondern dass Streukörper entweder an der tatsächlich vorhandenen Stelle mit Streugrad und Absorptionsgrad explizit modelliert werden oder deren Streu-und Absorptionswirkung implizit in Streu- bzw. Absorptionsgraden der Raumbegrenzungsflächen berücksichtigt werden können.