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Diffusfeld-Verfahren

Das klassische Verfahren zur Berechnung des Schallpegels in Räumen geht auf W.C.Sabine zurück. Im Rahmen der statistischen Nachhall-Theorie wird das Schallfeld als vollkommen diffus angenommen. In diesem Fall ist der sich im Diffusfeld einer Schallquelle einstellende Pegel ortsunabhängig. Die Pegelermittlung basiert nur auf den Quellparametern (Schallleistung) und den auf den Raumbegrenzungsflächen verteilten Absorptionsflächen.

Hinweis

Bei statistischer Berechnung können keine Strahlen zu Immissionspunkten angezeigt werden (siehe Immissionspunkt, Option "Generiere Strahlen (als Hilfspolygone)").

Berechnung

mittlerer Absorptionsgrad

Mittlerer Absorptionsgrad je Raumbegrenzungsfläche:

wobei Si: Fläche von Teilfläche i

Terz-Oktav-Umwandlung des Absorptionsgrades:

Hinweis: Diese Art der Mittelung ergibt sich - im Gegensatz zur arithmetischen Mittelung - unter der Annahme, dass die Pegelminderung infolge Mehrfach-Reflexion im Raum bei Berechnung mit Oktaven gleich der mit drei Terzen (mit jeweils LTerz = LOkt - 10 lg 3) sein soll.

Mittlerer Absorptionsgrad im Raum:

effektiver Absorptionsgrad

Der effektive Absorptionsgrad je Raumbegrenzungsfläche bezieht sich auf die Oktavwerte Lref,j des gewählten Referenzspektrums (siehe Konfiguration):

Effektiver Absorptionsgrad des Raums mit Gesamtoberfläche Sges:

Äquivalente Absorptionsfläche

Schalldruckpegel im Abstand r:

mit

  • Lw: Schallleistungspegel in dB
  • A: äquivalente Absorptionsfläche des Raumes (m²)
  • r: Abstand Quelle - Aufpunkt (m)

Im Diagramm wird der Differenzpegel Lp-LW angezeigt:

Nachhallzeit T

  • nach Sabine:

    mit Luftabsorption

    ohne Luftabsorption

  • nach Eyring:

mit

  • S: Gesamt-Oberfläche des Raumes (m²)

  • V: Raumvolumen (m³)

  • m: frequenzabhängige Dämpfungskonstante für Temperatur & relative Feuchte

und