Fremdprogramme
Hinweis
Das empfohlene Dateiformat für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Software-Programmen zur Schallausbreitung im Freien ist das QSI-Format nach DIN 4568745687-2006 (siehe Sonderformate).
LimA-Dateien
Mit diesem Format werden Dateien des Programms LimA der Ingenieurgesellschaft Stapelfeld importiert.
Die Dateien können unterschiedliche Endungen enthalten wie z.B. „ert“, „hge“, „ind“, „spo“, „nut“ usw. und können deshalb nicht als Filter zur Auswahl im Import-Fenster verwendet werden.
Es können mehrere Dateien gleichzeitig durch Mehrfachmarkierung importiert werden.
Optionen
Bei aktivierter Option „Unbek. Attribute als Memo-Variablen“ (Standardeinstellung) werden alle LimA–Attribute beim Import in das Info-Fenster des jeweiligen Objekts geschrieben (siehe auch Unbekannte Attribute als Memo-Variable).
Die Attributwerte können wie üblich in CadnaA-Attribute geschieben werden (siehe Attribut verändern im Handbuch „Einführung in CadnaA“). Wählen Sie dabei, um nur der reinen Zahlenwert zu verschieben, die Option „Arithmetisch“ im Dialog Attribut verändern aus.
SoundPlan-Dateien
Dieses Format liest Dateien des Programms SoundPlan der Firma Braunstein und Berndt ein.
Die Dateien haben keine einheitliche Endung und können deshalb nicht als Filter im Importfenster für dieses Format verwendet werden. Sie können alle Dateien durch Mehrfachmarkierung gleichzeitig importieren.
Beim Import von SoundPlan werden die Bodenhöhen übernommen (Dialog Geometrie, Option „Höhe/Boden an jedem Punkt eingeben“)
Beim Import von Immissionspunkten geht CadnaA folgendermaßen vor:
- Wenn in Soundplan dem Immissionspunkt „Reflexdateien“ zugeordnet sind, wird in CadnaA automatisch die Option „Bodenhöhe von nächstem Haus“ aktiviert. Diese sucht im Umkreis von 1,5 m nach Gebäuden und weist dem Immissionspunkt die Bodenhöhe der nächsten Hausfassade zu.
- Falls kein Haus gefunden wird, führt dies zur Auswertung des Geländemodells.
Sind dem Immissionspunkt keine Reflexdateien zugeordnet, wird die Steuerzeile IHM ausgewertet: Der Boden am Immissionspunkt liegt dann IHM unter der Z-Höhe (dazu wird die Option „Bodenhöhe eingeben“ automatisch gesetzt). Falls IHM nicht angegeben wurde, wird 2,8 m als Standard verwendet.