Rasterarithmetik
In einem Raster werden bis zu 4 Zielgrößenraster und ein Bodenraster abgespeichert. Die einzelnen Raster können durch nachfolgende Ausdrücke referenziert werden:
| R0 | aktuelles Raster für alle vorhandenen Zielgröße: In diesem Fall würde die Rasterarithmetik alle Zielgrößenraster betreffen. |
| R01 bis R04 | aktuelles Raster der Zielgrößen 1 bis 4 |
| R0g | aktuelles Bodenraster |
| R1 | referenziert ein gespeichertes Raster, das im R1-Feld geladen wurde und betrifft alle darin enthaltenen Zielgrößen |
| R11 bis R14 | referenziert das Zielgrößenraster 1 bis 4, das im R1-Feld geladen wurde |
| R1g | referenziert das Bodenraster, das im R1-Feld geladen wurde |
| R2 bis R6 | analog wie vor |
| R1@V1 | referenziert alle Zielgrößenraster der Variante V01, das im R1-Feld geladen wurde |
| R11@V1 bis R14@V1 | referenziert das Zielgrößenraster 1 bis 4 der Variante 1, das im R1-Feld geladen wurde |
| R61@V16 bis R64@V16 | referenziert das Zielgrößenraster 1 bis 4 der Variante V16, das im R6-Feld geladen wurde |
Raster können sowohl durch den Großbuchstaben „R“, als auch durch den Kleinbuchstaben „r“ adressiert werden.
Beispiele
| Variable | Erläuterung |
| r0+1 | addiert den Wert 1 zum aktuellen Raster (für alle 4 Ergebnisraster, falls die entsprechenden Optionen deaktiviert sind) |
| r01+1 | addiert den Wert 1 zur Zielgröße 1 des aktuellen Rasters |
| r1--r0 | führt eine energetische Subtraktion des aktuellen Rasters r0 vom geladenen Raster r1 durch (für Zielgrößen 1 bis 4) |
| r0++r1 | führt eine energetische Addition des aktuellen Rasters r0 und des geladenen Rasters r1 durch (für Zielgrößen 1 bis 4) |
| r01-r1g | subtrahiert das Bodenraster des Rasters, das im R1-Feld geladen wurde (r1g) von dem aktuellen Raster für Zielgröße 1 (r01) |
| r01++r13 | energetische Addition der Zielgröße 1 des aktuellen Rasters R0 und der Zielgröße 3 des in R1 geladenen Rasters |
| r02--r14 | energetische Subtraktion der Zielgröße 2 des aktuellen Rasters R0 und der Zielgröße 4 des in R1 geladenen Rasters |
Rasterpunktvariable OK
Mit der Rasterpunktvariablen OK kann für jeden Rasterpunkt festgestellt werden, wie der Wert zustande gekommen ist. Die Rasterpunktvariable OK kann folgende Werte annehmen:
- 0 = ungültig
- 1 = normal gerechnet
- 2 = interpoliert
- 3 = extrapoliert
Beispiel
| Variable | Erläuterung |
| iif(r0ok==3, invalid, r0) | Dieser Ausdruck setzt alle extrapolierten Rasterpunkte auf „invalid“ (z.B. unter Häusern). Dies führt dann ggf. zu "Löchern" in einer Lärmkarte. |