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Koordinatensystem

Das Dialogfenster Koordinatensystem wird über das Menü Eigenschaften|Koordinatensystem aufgerufen. Zu Beginn ist kein globales Koordinatensystem gewählt. Dies entspricht dem aktuellen Koordinatensystem in CadnaA wie es im Dialog Eigenschaften|Umgriff (siehe Umgriff) definiert ist.

Dialog Koordinatensystem

EPSG-Code

EPSG-Codes stellen ein System von weltweit eindeutigen Schlüsselnummern geodätischer Datensätze dar. Durch seinen EPSG-Code - bestehend aus einer 4- bis 5-stelliger Schlüsselnummer - ist ein geodätische Koordinatensysteme eindeutig bezeichnet. Geben Sie den EPSG-Code ein, um das entsprechende Koordinaten-/Bezugssystem zu wählen.

Hinweis

EPSG steht für „European Petroleum Survey Group Geodesy“, eine Arbeitsgruppe der europäischen Öl- und Gaserkundungsunternehmen, die dieses Bezeichnungssystem eingeführt hat.

Beispiele

Beispiele für EPSG-Codes (ohne Gewähr):

Koordinaten-/Bezugssystem EPSG-Code/s
Gauß-Krüger-Zonen 2 bis 5 DGHN 31466 bis 31469
UTM-Zonen ETRS89 32N und 33N 25832 und 25833

Koordinatensystem und Bezugssystem

Klicken Sie auf den Pfeil im Listenfeld „System“ bzw. „Bezug“, um die verfügbaren nationalen und internationalen Koordinaten- und Bezugssysteme anzuzeigen und auszuwählen. Die Listen sind alphabetisch sortiert.

Beispiel

Pfad: Beispiele\Grafik\Geodätische Koordinatensysteme

Weitere Informationen zu den standardmäßig verfügbaren Koordinaten- und Bezugssystemen finden Sie in nebenstehendem Verzeichnis.

Bezugssysteme nach NTv2-Standard

Neben den standardmäßig vorhandenen Bezugssystemen können auch Bezugssysteme auf Basis des NTv2-Standards (National Transformation version 2) verwendet werden.

Die zur Umwandlung aus anderen Bezugssystemen (siehe auch Kapitel Koordinatentransformation, Geodätische Transformation) erforderlichen Konvertierungsdateien (Dateityp *.gsb, „grid shift binary“) werden nicht mit CadnaA mitgeliefert. Kopieren Sie vor einer Konvertierung die entsprechenden gsb-Dateien in das CadnaA-Installationsverzeichnis (Pfad, z.B.: C:\Programme\ Datakustik\CadnaA64\NTv2).

Listenfeld „Meridianstreifen“

Im Listenfeld „Meridianstreifen“ können Sie den jeweils relevanten Streifen bzw. Zone auswählen. Maximal stehen 120 Streifen/Zonen von je 3 Längengraden zur Verfügung. Die Koordinatensysteme verwenden eine unterschiedliche Zonenanzahl (z.B. UTM: 60 Zonen à 6°, GK: 120 Streifen à 3° oder 60 Streifen à 6°). Bei „(auto)“ wird die Streifeninformation (Zonennummer) aus den ersten beiden Stellen der Koordinatenangabe entnommen.

Falls die zu importierende Bitmap über die Grenze eines Streifens bzw. einer Zone hinweg verläuft, führt die Option "(auto)" u.U. zu einem fehlerhaften Import und Darstellung. Wählen Sie in diesem Fall zwingend eine gültigen Streifen/Zone aus.

Offsets (X,Y)

Durch Eingabe eines Offsets (X,Y) können lokal verschobene Koordinaten berücksichtigt werden. Die eingegebenen Offset-Werte werden zu den Koordinaten des eingestellten Koordinatensystems addiert.

Benutzerdefiniertes Koordinatensystem

Da beim Arbeiten mit CadnaA bestimmte Kombinationen System-Bezug wiederholt verwendet werden, können Sie benutzerdefinierte Koordinatensysteme speichern. Wählen Sie - zum Beispiel - das System „Gauß-Krüger-Koord. (3 Grad breite Streifen)“ mit dem Referenzpunkt „DHDN/PD (DE Alte Länder Süd <±1m), Rauenberg, Bessel“ aus.

Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „Speichern“ und geben Sie einen Namen für die gewählte Kombination ein.

Aktivierien Sie anschließend im Dialog Koordinatensystem die Option „nur benutzerdefinierte Koordinatensysteme anzeigen“. Daraufhin sind nur diese Kombinationen über das Listenfeld „System“ auswählbar.

Über die Schaltflächen „Löschen“ können benutzerdefinierte Koordinatensysteme - ohne Bestätigungsabfrage - gelöscht werden.